Ministerpräsident Tillich zu Besuch beim 19. Tag der Sachsen
Ministerpräsident Stanislaw Tillich besuchte am Wochenende den 19. »Tag der Sachsen«. Das größte Volksfest des Freistaates fand in diesem Jahr in Oelsnitz/Erzgebirge statt und lockte zahlreiche Besucher an.
Bereits am Freitag nahm der sächsische Ministerpräsident an der offiziellen Eröffnungsveranstaltung auf dem Rathausplatz teil, wo er ein Grußwort an die zahlreichen Gäste richtete. Im Anschluss verlieh der Ministerpräsident engagierten Vereinsmitgliedern den Preis »Vereinsmeier in Gold«.
Am Samstag besichtigte Stanislaw Tillich bei einem Rundgang das Festgebiet. Neben einem Besuch der Gartenmeile zur Gartenbühne stand auch die Bühne des sächsischen Landtages sowie die Präsentation des Generalkonsulats der USA bzw. eine Begegnung mit Generalkonsulin Katherine Brucker auf dem Programm. Auch viele sächsische Firmen und Tourismusverbände lernte der Ministerpräsident auf seinem Rundgang kennen und kam mit den Menschen ins Gespräch. Besonders am Herzen lag dem Ministerpräsidenten die Aktion des Landespräventionsrates »Weltoffenheit fängt zu Hause an« - Für ein weltoffenes und tolerantes Sachsen. Gemeinsam mit Kindern führte Tillich dabei einen Luftballonmassenstart mit Rücksendekarte durch.
Am Sonntag nahmen der Ministerpräsident und seine Frau am ökumenischen Gottesdienst anlässlich des »Tag der Sachsen« teil. Krönender Abschluss war am Nachmittag der Festumzug, bei welchem sich Vereine aus ganz Sachsen präsentieren.
Bundespräsident Christian Wulff würdigt Sachsen
Bundespräsident Christian Wulff hat den Einsatz der Menschen in Sachsen für die Wiedervereinigung Deutschlands vor 20 Jahren gewürdigt. Das Land könne stolz sein auf die tragende Rolle, welche die Bürger im Zuge der Friedlichen Revolution 1989 gespielt haben, sagte das Staatsoberhaupt am Mittwoch vor den Abgeordneten des Landtags in Dresden. Der sächsische Landtag ist das erste Parlament, das Wulff als neues Staatsoberhaupt besucht hat.
In der Staatskanzlei trug sich der Bundespräsident in Begleitung von Ministerpräsident Tillich in das Gästebuch des Freistaates ein. Im Anschluß besuchte er das Albertinum, wo er gemeinsam mit seiner Frau durch die Galerie Neue Meister geführt wurde. Zum Abschluss seines Aufenthalts nahm Bundespräsident Wulff an einer Schifffahrt auf der Elbe teil. Dort traf er 20 Einsatzkräfte von Feuerwehren und anderen Hilfsorganisationen, die bei dem Hochwasser Anfang August im Freistaat im Einsatz waren.
Wulff besucht in seiner neuen Funktion zum ersten Mal Sachsen. Er war am 30. Juni zum zehnten Bundespräsidenten der Bundesrepublik gewählt worden.
Sachsen ist immer einen Ausflug wert

Die Lage in den sächsischen Touristengebieten, die vom Hochwasser betroffen waren, hat sich sehr entspannt. Die Zufahrtswege sind beräumt und Ausflugsziele damit problemlos erreichbar. Ob Städtetrip, Radfahren, Wander- oder Klettertouren - ein Aufenthalt in Sachsen ist nach wie vor sehr attraktiv. Besonders in der Sächsischen Schweiz und der Oberlausitz freut man sich jetzt auf die Besucher.
Die Urlaubsorte in der Oberlausitz locken mit vielen attraktiven Angeboten. Im Zittauer Gebirge lockt eine Fahrt mit der beliebten dampflokbetriebenen »Bimmelbahn« die Gäste in die Kurorte Oybin oder Jonsdorf. In Ostritz empfängt das Zisterzienserinnen-Kloster St. Marienthal seine Gäste trotz großer Schäden. Das Kloster bietet Führungen und Übernachtungen an. Außerdem wird auch für das leibliche Wohl - in der Klosterschänke und der Klosterbäckerei. In Bad Muskau können Touristen die meisten der schönen Panorama- und Höhenwege des Fürst-Pückler-Parkes sowie das Pückler-Schloss besuchen, die einzige UNESCO-Welterbestätte Sachsens.
Auch in der Sächsischen Schweiz erwarten die Urlauber faszinierende Landschaften und atemberaubende Ausblicke. Neben der Bastei und auch dem Schrammstein sind viele der zahlreichen Wanderwege einen Ausflug wert. Der Weg ins Elbsandsteingebirge ist übrigens frei: Die S-Bahn auf der Strecke Dresden-Schöna verkehrt wie gewohnt und bringt die Wander- und Kletterfreunde zu den Ausgangspunkten ihrer Touren.
Sächsischer Verdienstorden 2010

Ministerpräsident Stanislaw Tillich überreichte am Donnerstag (19. August 2010) 10 Bürgerinnen und Bürgern den Sächsischen Verdienstorden. Mit dieser Auszeichnung ehrt der Freistaat Sachsen Menschen, die sich in Politik, Wirtschaft, Kultur, Sozialem, Gesellschaft oder Ehrenamt in herausragendem Maße engagiert haben.
Die Auszeichnung erhielten in diesem Jahr Ingrid Biedenkopf, Prof. Dr. Dr. Peter-Klaus Budig, Marion Bühler-Brockhaus und Dr. Hans-Peter Bühler Setúbal, Prof. Hans Franke, Manfred Gäbler, Horst Hilbig, Ingeborg Handschick, Dr. Johannes Just und Karl Noltze.
Der Sächsische Verdienstorden wurde 1996 gestiftet und am 27. Oktober 1997 erstmals verliehen. Ihn können in- und ausländische Persönlichkeiten erhalten, die sich um den Freistaat Sachsen und seine Bevölkerung besonders verdient gemacht haben. Außerordentliche Leistungen über einen längeren Zeitraum oder eine ganz außergewöhnliche Einzeltat sind Kriterien für eine Verleihung. Insgesamt darf die Zahl der lebenden Ordensträger 500 nicht überschreiten. Bisher wurde der Sächsische Verdienstorden 209 Mal verliehen.


































